Regeln Sie KI im Unternehmen oder nutzen Sie sie nur?
Erfüllen Sie jetzt die
AI Act Anforderungen
KI-Gesetzgebung: EU-Flagge, Frau mit Cyborg-Gesicht, Waage, Bücher, Hammer, Gehirn, Schloss mit Sternen.
Erfahrungen aus über 250 Security Analysen:
AI Act gilt auch in Deutschland
Seit dem 02.02.2025 gilt der AI Act auch in 🇩🇪
Was ist der AI Act?
Der AI Act ist ein Gesetz der Europäischen Union, das den Einsatz von künstlicher Intelligenz reguliert. Er soll sicherstellen, dass KI‒Systeme sicher und vertrauenswürdig sind und die Grundrechte der Menschen respektieren.
Ist mein Unternehmen vom AI Act betroffen?
Höchstwährlscheinlich JA!
Wenn Ihr Unternehmen KI nutzt oder in Produkte und Prozesse einbindet, sind Sie vom AI Act betroffen. Wichtig ist ob Sie Anbieter, Nutzer oder beides sind. Entscheidend ist also der konkrete Einsatzzweck der künstlichen Intelligenz.
Wann bin ich Anbieter?
Dies ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde oder sonstige Stelle, die ein KI-System entwickelt oder entwickeln lässt. Entscheidend ist, dass der Anbieter das System unter seinem eigenen Namen oder seiner eigenen Marke in Verkehr bringt oder in Betrieb nimmt, unabhängig davon, ob dies entgeltlich oder unentgeltlich geschieht.
Beispiel: OpenAI ist Anbieter des KI-Systems ChatGPT.
Wann bin ich Nutzer?
Ein Nutzer ist jede natürliche oder juristische Person, Behörde oder Stelle, die ein KI-System in eigener Verantwortung verwendet. Eine wichtige Ausnahme besteht hier: Wenn das KI-System ausschließlich im Rahmen einer persönlichen, nicht beruflichen Tätigkeit verwendet wird, gilt die Person nicht als „Nutzer“ im Sinne des AI Acts.
Beispiel 1: Maschinenbau GmbH ist Nutzer, da die Mitarbeitenden ChatGPT im Unternehmen einsetzten.
Beispiel 2: Thomas Müller ist kein Nutzer nach AI Act, wenn er ChatGPT im privaten Bereich nutzt.
In 5 Schritten KI im Unternehmen AI-Act-konform einsetzen
1
KI-Technologie verstehen
Bevor Unternehmen Regeln festlegen, sollten sie verstehen, was KI im eigenen Umfeld eigentlich ist, wie sie funktioniert und wo sie eingesetzt wird. Dazu gehört auch die zentrale Einordnung: Nutzen wir KI nur im Unternehmen, oder treten wir in einzelnen Fällen selbst als Anbieter auf?
2
KI-Toolstack aufnehmen
Im nächsten Schritt wird Transparenz geschaffen. Welche KI‒Tools werden heute schon genutzt, welche sind geplant und in welchen Prozessen kommen sie zum Einsatz? Erst mit dieser Übersicht lässt sich bewerten, wo Handlungsbedarf besteht.
Hochrisiko KI‒Systeme sind KIs, die in besonders sensiblen Bereichen eingesetzt werden und deshalb strengen Anforderungen unterliegen.
Zum Beispiel in Personalentscheidungen, Bildung, kritischer Infrastruktur, bei bestimmten Medizinprodukten oder in anderen regulierten Anwendungsfeldern.
3
Risiken bewerten und priorisieren
Nicht jede KI‒Anwendung ist gleich kritisch. Deshalb braucht es eine praxisnahe Risikoeinschätzung. Wo bestehen rechtliche, organisatorische, fachliche oder sicherheitsrelevante Risiken? Und welche Anwendungen sind unkritisch, welche sensibel und welche müssen besonders genau betrachtet werden?
4
Mitarbeitende mitnehmen
Der AI Act verlangt, dass Anbieter und Betreiber von KI‒Systemen für ein ausreichendes Maß an KI‒Kompetenz sorgen. Die EU‒Kommission beschreibt als Mindestansatz ein allgemeines Verständnis von KI im Unternehmen, Klarheit über die eigene Rolle sowie ein risikobezogenes Schulungsniveau.
5
Maßnahmen umsetzen und dokumentieren
Am Ende geht es darum, die richtigen Maßnahmen nicht nur zu definieren, sondern auch sauber umzusetzen und nachvollziehbar zu dokumentieren. Das schafft intern Klarheit und reduziert Unsicherheit bei Audits, Rückfragen oder zukünftigen Prüfungen.
Wichtig: Sobald Ihr Unternehmen KI‒Systeme selbst entwickelt, wesentlich verändert oder unter eigenem Namen bereitstellt, greifen in der Regel deutlich umfangreichere Anforderungen. Gerade bei Hochrisiko‒KI wird daraus kein kleines Maßnahmenpaket, sondern ein eigenständiges Umsetzungsprojekt.
AI Act Kernanforderungen
Der AI Act unterteilt KI-Systeme in Risikoklassen. Je höher das Risiko für Grundrechte und Sicherheit, desto strenger die Regeln.
Risikomodell

Verboten

Praktiken wie Social Scoring, manipulative Verhaltensbeeinflussung oder biometrische Echtzeit-Überwachung.
Risikomodell

Hochrisiko

Systeme in kritischen Bereichen (z. B. Personalwesen, Bildung, Infrastruktur) müssen strenge Auflagen erfüllen.
Risikomodell

Geringes Risiko

Hier gelten primär Transparenzpflichten (z. B. für Chatbots, Deepfakes, KI-Telefonie oder -Avatare.)
Hochrisiko-KI

Daten-Governance

Verwendung von qualitativ hochwertigen, repräsentativen und fehlerfreien Datensätzen zum Training.
Hochrisiko-KI

Risikomanagement

Ein kontinuierlicher Prozess zur Identifizierung und Minderung von Risiken über den gesamten Lebenszyklus.
HOCHRISIKO-KI

Technische Dokumentation

Lückenlose Nachweise über die Funktionsweise sowie automatische Ereignisprotokollierung (Logs).
HOCHRISIKO-KI

Menschliche Aufsicht

Das System muss so konzipiert sein, dass Menschen den Betrieb wirksam überwachen und steuern können.
Für alle gilt

KI-Kompetenz

Anwender brauchen ein gewisses Maß an KI-Kompetenz für Entiwcklung und Nutzung und müssgen geschult werden.
HOCHRISIKO-KI

Genauigkeit & Sicherheit

Gewährleistung eines angemessenen Niveaus an Robustheit, Cybersicherheit und Präzision.
Pflichten für Nutzer

Einhaltung der Gebrauchsanweisung

Nutzung nur im vorgesehenen Rahmen.
Pflichten für Nutzer

Überwachung

Laufende Kontrolle des Systems auf Fehlfunktionen oder Risiken.
Pflichten für Nutzer

Protokolle

Aufbewahrung der vom System erzeugten Logs und Protokolle.
Kennzeichnungspflicht

KI-Interaktion

Nutzer müssen wissen, dass sie mit einer KI sprechen (z. B. Chatbots oder KI-Telefonie).
KENNZEICHNUNGSPFLICHT

Deepfakes

Künstlich erzeugte Inhalte müssen klar als solche gekennzeichnet werden.
SANKTIONEN

Bußgelder

Bis zu 20 Mio. € oder 4 % bei sonstigen Verstößen gegen die Anforderungen.
Wie wir unsere Kunden im Bereich AI Act unterstützen
AI (Act) Workshop
Nehmen Sie an unserem AI‒Workshop teil, um die Grundlagen der künstlichen Intelligenz kennenzulernen. Wir stellen Ihnen verschiedene Modelle und Varianten vor und zeigen Ihnen, wie Sie diese sicher und gesetzeskonform in Ihrem Unternehmen einführen können.
Ein Mann präsentiert vor einer Tafel mit einem bunten Gehirn; zwei Personen sitzen am Tisch, umgeben von Robotern und Blumen.
Ein Mann präsentiert vor einer Tafel mit Checklisten und Schutzschildern, während zwei Kollegen an einem Tisch sitzen.
Erfüllung der AI Act Anforderungen
Wir unterstützen Sie dabei, den Umgang mit KI im Unternehmen strukturiert, praxisnah und nachvollziehbar aufzubauen. Gemeinsam prüfen wir, welche KI-Anwendungen bereits genutzt werden, welche geplant sind und welche Anforderungen sich daraus für Ihr Unternehmen ergeben. Diese Anforderungen setzten wie anschließend gemeinsam um.
AI Kompetenzvermittlung für Mitarbeitende (KI-Schulung)
KI kann nur dann sinnvoll und sicher genutzt werden, wenn Mitarbeitende verstehen, was erlaubt ist, wo Risiken liegen und worauf im Alltag zu achten ist. Mit einer praxisnahen KI‒Schulung schaffen wir die Grundlage für einen verantwortungsvollen Einsatz im Unternehmen.
Drei Personen hören einem Mann zu, der "KI-Schulung" an einer Tafel präsentiert.
Wie sieht eine Zusammenarbeit aus?
Unser optimierter Prozess, transparente Zeitpläne und maßgeschneiderte IT-Strategien sorgen für schnellere Ergebnisse und langfristigen Erfolg.
Schritt 1
Erstgespräch buchen
Buchen Sie Ihren Risiko-Call und füllen Sie das Formular aus. Wir bereiten das Gespräch individuell für Sie vor.
Schritt 2
Risiko-Call
Wir besprechen Ihre aktuellen Herausforderungen und Risiken. Zudem zeigen wir Ihnen, wo Sie am besten ansetzen können, um Ihre Ziele zu erreichen.
Schritt 3
Ihre AI-Roadmap
Sie erhalten einen klaren Fahrplan, um KI rechtssicher in Ihrem Untenrehmen zu implementieren. Sie entscheiden, ob Sie die Umsetzung selbst übernehmen oder ob wir Sie dabei unterstützen.
Wer alles macht, kann nichts richtig!
IT-Dienstleister sorgen dafür, dass IT funktioniert. Wir sorgen dafür, dass Sie sicher sind!
MSP
Klassische IT‒Dienstleister
Externe Security Abteilung
Das macht uns anders
Seit 2025 helfen wir Kunden in ganz Deutschland, hohe fünf‒ bis sechsstellige Schäden zu vermeiden und Compliance‒Vorgaben wie die NIS2‒Richtlinie oder den AI Act zu erfüllen. Wir bieten einen hohen Mehrwert durch unsere Kombination aus TÜV‒geprüftem Compliance‒Fachwissen und tiefgreifendem technischen Know‒how.
Philipp Dürrwächter
Philipp Dürrwächter
Gründer & Geschäftsführer
Starkes Netzwerk
Unser Partnernetzwerk liefert alles was Unternehmen im IT‒Bereich benötigen. Von klassischen IT‒Systemhaus Dienstleistungen über Datenschutz, KI‒Telefonie bis hin zu Open‒SourceSpezialisten und Penetrationstestern die das BSI überprüfen!
250+ Security Analysen
In über 250 Sicherheitsanalysen haben wir wiederkehrende Risiken und Schwachstellen bei mittelständischen Unternehmen identifiziert. Daraus haben wir einen praxisorientierten Leitfaden entwickelt, der die IT‒Sicherheit unserer Kunden auf ein neues Niveau hebt.
Tim Gipperich
Tim Gipperich
Gründer & Geschäftsführer
Häufig gestellte Fragen
Wurden Ihre Fragen nicht beantwortet? Dann kontaktieren Sie uns gerne per E‒Mail oder rufen Sie einfach an.
Was ist der EU AI Act und warum betrifft er den Mittelstand?
Der EU AI Act ist das europäische Gesetz für den sicheren und vertrauenswürdigen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Er betrifft nicht nur große Tech-Konzerne, sondern auch mittelständische Unternehmen, wenn sie KI entwickeln, einkaufen, in Prozesse integrieren oder im Arbeitsalltag nutzen. Entscheidend ist also nicht nur, wer KI baut, sondern auch, wer sie im Unternehmen einsetzt.
Gilt der AI Act auch für mein Unternehmen, wenn wir nur KI nutzen und nicht selbst entwickeln?
Kurz gesagt Ja! Der AI Act unterscheidet unter anderem zwischen Anbietern und Nutzern bzw. „Deployern“ von KI-Systemen. Auch wer KI “nur” einsetzt, hat Pflichten – zum Beispiel beim sicheren Einsatz, bei interner Aufsicht, bei Schulungen oder bei bestimmten Dokumentations- und Transparenzanforderungen.
Bin ich vom AI Act betroffen und wie finde ich das heraus?
Betroffen sind Sie meist dann, wenn in Ihrem Unternehmen KI-Systeme genutzt werden, die Entscheidungen vorbereiten, Inhalte erzeugen, Daten analysieren oder Abläufe automatisieren. Der erste Schritt ist deshalb eine Bestandsaufnahme: Welche KI-Tools sind im Einsatz, wofür werden sie genutzt und wie kritisch ist der jeweilige Anwendungsfall? Besonders relevant wird es, wenn KI Einfluss auf Personalentscheidungen, Kundenbewertungen, Sicherheit, Compliance oder sensible Daten hat.
Welche Pflichten haben Unternehmen beim Einsatz von KI?
Das hängt davon ab, welche Rolle Ihr Unternehmen einnimmt und wie risikoreich das eingesetzte KI-System ist. Grundsätzlich geht es um einen nachvollziehbaren, kontrollierten und verantwortlichen KI-Einsatz,also um klare Zuständigkeiten, geschulte Mitarbeitende, menschliche Kontrolle, passende Prozesse und die Einhaltung der jeweiligen Vorgaben des Systems. Für Hochrisiko-KI gelten deutlich strengere Anforderungen als für allgemeine Alltagsanwendungen.
Was muss ich beachten, wenn Mitarbeitende Tools wie ChatGPT oder Copilot nutzen?
Unternehmen sollten den Einsatz solcher Tools nicht dem Zufall überlassen. Wichtig sind klare Regeln dazu, welche Daten eingegeben werden dürfen, wofür die Tools genutzt werden dürfen, wie Ergebnisse geprüft werden müssen und wer die Verantwortung trägt. Außerdem verlangt der AI Act, dass Personen, die mit KI arbeiten, über eine ausreichende KI-Kompetenz verfügen, also nicht nur Zugriff auf das Tool haben, sondern es auch verantwortungsvoll einschätzen und nutzen können.
Was passiert, wenn wir den AI Act nicht beachten?
Wer den AI Act ignoriert, riskiert nicht nur regulatorische Folgen, sondern auch operative Probleme wie Fehlentscheidungen, Datenschutzverstöße, Reputationsschäden oder unsichere Prozesse. Je nach Verstoß sieht der AI Act auch empfindliche Sanktionen vor. Für Unternehmen ist deshalb meist nicht die Frage, ob sie sich mit KI-Regeln beschäftigen sollten, sondern wie früh sie dafür eine tragfähige Struktur schaffen.
Wie finde ich heraus, ob wir KI im Unternehmen bereits unkontrolliert einsetzen?
Am besten starten Sie mit einem pragmatischen KI-Inventar. Prüfen Sie, welche Tools in Fachbereichen, IT, HR, Marketing, Vertrieb oder Geschäftsführung bereits genutzt werden, auch informell. Gerade bei frei verfügbaren KI-Anwendungen entsteht schnell sogenannter Schatteneinsatz, also Nutzung ohne Freigabe, ohne Regeln und ohne Risikobewertung.
Welche Risiken entstehen durch den Einsatz von KI ohne klare Regeln?
Ohne klare Leitplanken entstehen schnell rechtliche, organisatorische und sicherheitsrelevante Risiken. Dazu gehören falsche oder verzerrte Ergebnisse, unzulässige Verarbeitung sensibler Informationen, fehlende Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und ein Verlust von Kontrolle über interne Prozesse. Besonders kritisch wird es, wenn Mitarbeitende KI-Ergebnisse ungeprüft übernehmen oder vertrauliche Unternehmensdaten in externe Tools eingeben.
Wie kann ich KI nutzen, ohne rechtliche und organisatorische Fehler zu machen?
Der beste Weg ist ein strukturierter, aber praxisnaher Einstieg. Unternehmen sollten zuerst klären, welche KI-Anwendungen sinnvoll sind, welche Risiken bestehen und welche Regeln für Nutzung, Prüfung und Verantwortung gelten. Wer KI früh sauber einordnet, Mitarbeitende schult und einfache Prozesse für Freigabe, Dokumentation und Kontrolle schafft, kann KI produktiv nutzen, ohne den Überblick zu verlieren.
Welche internen Regeln braucht es für den sicheren Einsatz von KI?
Sinnvoll sind einfache, verbindliche Spielregeln. Welche Tools sind erlaubt, welche Daten dürfen verarbeitet werden, wann ist eine menschliche Prüfung nötig und wer entscheidet bei kritischen Anwendungsfällen? Ergänzend sollten Zuständigkeiten, Freigabeprozesse, Mindestanforderungen an Dokumentation und Schulungen festgelegt werden. So wird aus ungeordnetem KI-Einsatz ein kontrollierter und unternehmensgeeigneter Prozess.
IT-Sicherheit erhöhen
Ransomware Risiko senken?
Möchten Sie Ihr Ransomware-Risiko strukturiert reduzieren? Wir unterstützen Sie dabei, eine robuste Abwehrstrategie zu entwickeln, die Ihr Unternehmen effektiv schützt. Mit unserer Expertise helfen wir Ihnen, potenzielle Schwachstellen zu identifizieren und maßgeschneiderte Lösungen zu implementieren, die über die bloße Erfüllung von Compliance-Anforderungen hinausgehen.
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